Transplantationsmedizin und die Kosten
Die Transplantationsmedizin ist heute eine der wichtigsten medizinischen Richtungen überhaupt. Durch die Transplantation von Gewebe, Knochen, Knochenmark oder Organen können mit Hilfe der Transplantationsmedizin zahlreiche Leben gerettet werden. Unterschieden wird grundsätzlich in die Entnahme eigenen Gewebes und dessen Verpflanzung, sowie in die Entnahme fremder Organe, meist toter Personen, die ihre Organe spenden und sie verpflanzen lassen. Auch lebende Menschen können beispielsweise Knochenmark spenden.
Mit Hilfe der Spender und der großen Spenderkarteien in Deutschland wird es möglich, den betroffenen Patienten eine Hoffnung zu geben. Gerade Nieren-, Leber oder Herztransplantationen sind dabei von besonderer Bedeutung. Die Kosten für eine solche Transplantation sind sehr hoch, so dass es eigentlich nicht möglich wäre, diese zu tragen. Allerdings tragen die Krankenkassen die Kosten immer dann, wenn die Transplantation von Organen oder Gewebe eine deutliche Besserung des Gesundheitszustandes mit sich bringt. Da die Lebensqualität gesteigert und die Kosten für laufende Behandlungen, wie der Dialyse, gesenkt werden können, werden die Kosten in den meisten Fällen übernommen.
Allerdings müssen sich Patienten für die Transplantation in Geduld üben, denn bis ein passendes Spenderorgan gefunden ist, können mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre vergehen. Gerade bei den Organen ist es oft so, dass diese verstorbenen Patienten entnommen werden. Damit sie reibungslos funktionieren, ist es erforderlich, sie sehr schnell zu transplantieren. Der Betroffene muss deshalb stets auf Abruf bereit stehen, sollte ein für ihn passendes Organ gefunden werden. Die OP muss dann binnen kürzester Zeit erfolgen.
Wichtig ist ebenfalls die Nachsorge nach der Transplantation, denn in der Regel muss diese ambulant und lebenslang erfolgen, um den Patienten auf dem aktuellen Level des Gesundheitszustandes halten zu können. Diese Kosten werden jedoch ebenfalls von den Krankenkassen getragen, sofern es sich um lebensnotwendige Transplantationen handelt.
Kosmetische Transplantationen und die Kosten
Neben der lebenswichtigen Transplantationsmedizin, deren Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, gibt es auch kosmetisch bedingte Transplantationen. Diese werden als notwendig angesehen, wenn etwa das Aussehen eines Brand- oder Unfallopfers wiederhergestellt werden soll. Auch dann zahlen die Kassen für den Eingriff. Handelt es sich allerdings um rein kosmetische Maßnahmen, die einer Angleichung an das allgemeine Schönheitsideal entsprechen, müssen die Patienten für die Kosten selbst aufkommen.
Da hier regelmäßig Kosten von mehreren Tausend Euro anfallen, wird diese kaum jemand aus eigener Tasche zahlen können. Sinnvoll ist es dann, ein günstiges Darlehen zu finden. Diese werden nicht mehr nur von den Banken selbst angeboten, sondern viele kosmetische Kliniken bieten ebenfalls die Möglichkeit der Darlehensaufnahme zur Zahlung eines kosmetisch bedingten Eingriffs.
Die Transplantation von Eigengewebe ist dabei der häufigste Fall. Allerdings müssen auch hier vorab aufwändige Untersuchungen durchgeführt werden, um festzustellen, ob das Gewebe angenommen wird. Zwar wird die Wahrscheinlichkeit sehr groß sein, dass der Körper das Gewebe nicht abstößt, in einigen seltenen Ausnahmefällen kann dies aber dennoch geschehen. Dann muss die Transplantation rückgängig gemacht werden, wofür nochmals Kosten anfallen. Vorsichtshalber sollte ein günstiges Darlehen dann in ausreichend hohem Maße in Anspruch genommen werden, um die Kosten auch tatsächlich tragen zu können. Sofern das aufgenommene Fremdkapital nicht vollständig benötigt wird, kann der verbleibende Betrag wieder zur Sondertilgung des Darlehens eingesetzt werden.
Wichtig ist jedoch auch in diesem Bereich, zunächst einen Vergleich durchzuführen. Einerseits wird ein günstiges Darlehen benötigt, andererseits eine günstige Transplantationsklinik. Wobei gerade bei letzterer nicht der Preis alleine entscheidend sein sollte. Beim Darlehen hingegen kann durchaus gefeilscht werden. Insbesondere dem effektiven Zinssatz kommt hierbei eine große Bedeutung zu, da er bereits alle zusätzlichen Kosten, wie Gebühren und Provisionen, enthält. Dadurch lässt sich ein günstiges Darlehen besser vergleichen, als mit dem nominalen Zinssatz. Zusätzlich sollte auf die Rückzahlungsmodalitäten geachtet werden, die monatlichen Raten dürfen die eigene Leistungsfähigkeit nicht übersteigen. Auch eine sehr knappe Kalkulation, bei der kein Spielraum mehr für außergewöhnliche Belastungen bleibt, sollte nach Möglichkeit vermieden werden.