Featured Posts

Auch die Lebertransplantationen werden häufiger

Die Transplantationen von Geweben und Organen werden heute immer häufiger. Eine der wichtigsten Varianten von Transplantationen ist die Lebertransplantation. Diese wird notwendig, wenn die Leber eines Patienten stark geschädigt ist, also die Funktionen, für die sie normalerweise zur Verfügung stehen muss, nicht mehr übernehmen kann. Die Leber kann dabei durch verschiedene Faktoren funktionsuntüchtig werden, darunter fallen Infektionen mit Hepatitisviren, Autoimmunerkrankungen oder ein zu hoher Alkoholkonsum.

Wird eine Lebertransplantation notwendig, muss der Patient zunächst eine grundlegende Untersuchung über sich ergehen lassen. Ein stationärer Aufenthalt in der Klinik für ein bis zwei Wochen muss in jedem Fall eingerechnet werden. Denn erst, wenn die Ärzte den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten genau bestimmen konnten, kann die Lebertransplantation auch tatsächlich vorgenommen werden. Wichtig dabei ist es, dass die Lebertransplantation nicht sofort vorgenommen werden kann, sondern Patienten mit einer Wartezeit rechnen müssen.

Dies hängt jeweils von der Schwere der Erkrankung, sowie von der Blutgruppe des Patienten ab. Eine Lebertransplantation ist fast ausschließlich möglich, wenn ein Verstorbener seine Leber spendet. Dabei muss diese unverzüglich nach dem Tod des Spenders transplantiert werden. Aus diesem Grund muss der Empfänger für seine Klinik rund um die Uhr erreichbar sein, damit die Transplantation so schnell wie möglich erfolgen kann. Wichtig ist, dass es zu schweren Enttäuschungen kommen kann. Denn während der Patient sich auf den Weg zur Klinik macht, werden nicht nur die Vorbereitungen für die Transplantation durchgeführt, sondern auch für die Organentnahme des Verstorbenen. Dabei stellt sich mitunter heraus, dass die gespendete Leber nicht gesund ist und somit nicht verwendet werden kann. In diesem Fall muss der Patient, der auf eine Lebertransplantation wartet, entsprechend nach Hause geschickt werden.

Kommt es allerdings zur Lebertransplantation muss der Patient sofort im Krankenhaus verbleiben und dort entsprechend die Narkose über sich ergehen lassen. Die eigentliche Operation nimmt dann etwa vier bis acht Stunden in Anspruch. Auch nach der OP muss der Patient stets unter ärztlicher Aufsicht verbleiben, denn derartige Transplantationen sind sehr groß und müssen somit entsprechend überwacht werden. Insbesondere, wie gut die Leber arbeitet, die transplantiert wurde, muss dabei von den Ärzten genau beobachtet werden. Sollte es hierbei zu Komplikationen kommen, müssen sie sofort eingreifen können.